#3 Der Purple Path

Jana Kaminski • 7. März 2026

Ein Kunstweg durch Chemnitz und Region

Plywood von Jay Gard / Foto: Johannes Richter


Der PURPLE PATH ist kein klassisches Museum und auch kein gewöhnlicher Skulpturenpark. Er ist ein Kunst- und Skulpturenweg, der Chemnitz mit 38 Städten und Gemeinden der Region verbindet und zeitgenössische Kunst mitten in Landschaft, Alltag und Industriegeschichte sichtbar macht.


Entstanden ist der PURPLE PATH im Kontext der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Ziel war es, Kunst nicht nur in Ausstellungsräumen zu zeigen, sondern in der gesamten Region erlebbar zu machen. Aber auch 2026 ist der Purple Path noch aktiv zu erkunden.

Kunst nicht im Museum, sondern im öffentlichen Raum


Der PURPLE PATH funktioniert anders als eine klassische Ausstellung. Die Werke stehen nicht in neutralen Museumsräumen, sondern an Orten, in der Natur, in der Stadtumgebung. Manche Installationen befinden sich auf ehemaligen Industriebrachen, andere an Bahnhöfen, an Flussufern oder in historischen Ortskernen. Einige sind in unmittelbarer Nähe zu alten Bergbauanlagen entstanden, andere in kleinen Altstädten oder neben Kirchen, deren Geschichte bis ins Mittelalter zurückreicht. Die Kunst steht damit bewusst im Dialog mit ihrer Umgebung.


Weitere Highlights entdecken: Körperwelten zu Gast in Chemnitz

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Purple Path in Chemnitz

Insgesamt sind Werke von mehr als 60 Künstlerinnen und Künstlern Teil dieses Projekts. Viele davon gehören zu den wichtigen Stimmen der internationalen Gegenwartskunst.

Arbeiten von Leiko Ikemura,  Monika Sosnowska, Jeppe Hein oder Michael Sailstorfer begegnen hier Positionen aus Sachsen, etwa von Jana Gunstheimer, Via Lewandowsky oder Olaf Holzapfel, der bereits an der documenta teilgenommen hat.

Auch Chemnitzer Künstler wie Michael Morgner, Gregor-Torsten Kozik oder Johann Belz sind Teil des Projekts. Kuratiert wurde der PURPLE PATH vom Kunsthistoriker Alexander Ochs, der internationale Kunst bewusst mit regionalen Geschichten verbinden wollte.

Eine Ausstellung, die sich über eine ganze Region erstreckt


Der PURPLE PATH verteilt sich über Mittelsachsen, das Erzgebirge und das Zwickauer Land. Zwischen Orten wie Mittweida, Freiberg, Schwarzenberg, Schneeberg, Glauchau oder Seiffen stehen Skulpturen und Installationen im öffentlichen Raum.

Dadurch entsteht ein Kunstprojekt, das sich über eine ganze Region erstreckt. Besucher erleben dabei nicht nur einzelne Werke, sondern auch Landschaften, Städte und historische Orte. Viele Arbeiten reagieren bewusst auf die Umgebung, in der sie stehen. Sie greifen damit Themen auf, die für die Region prägend sind: Bergbau, Industrialisierung, wirtschaftliche Umbrüche und neue Perspektiven. Der PURPLE PATH wird dadurch zu einer Art Erzähler der Region. Hinter den Kunstwerken entsteht eine vielschichtige Geschichte über Arbeit, Transformation und Innovation im Erzgebirge und in Mittelsachsen.


56 Ideen für Chemnitz: Was steht dahinter?

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Entdecken ohne feste Route


Eine feste Route gibt es bewusst nicht. Besucher können den PURPLE PATH auf ganz unterschiedliche Weise entdecken. Einige fahren mit dem Auto durch die Region, andere nutzen Bahnverbindungen zwischen den Städten oder erkunden einzelne Stationen mit dem Fahrrad. Gerade im Erzgebirge führen viele Wege durch Wälder, entlang von Flüssen oder durch ehemalige Bergbaugebiete. Der Weg selbst wird so Teil des Erlebnisses.


Weiterführende Informationen zum Purple Path: hier klicken

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56 Ideen für Morgen. Warum Körperwelten ein guter Grund ist, Chemnitz neu zu entdecken! Manchmal braucht es einen Ort, der zum Innehalten einlädt. Einen Moment, der nicht laut ist, sondern nachwirkt. Mit der Ausstellung Körperwelten und Der Zyklus des Lebens bekommt Chemnitz ab 2026 genau so einen Impuls. Und für uns ist das eine dieser Ideen, die zeigen, warum sich eine Reise nach Chemnitz lohnt. Ab dem 30. Januar 2026 ist die weltbekannte Ausstellung erstmals in Chemnitz zu sehen. Im Mittelpunkt steht der menschliche Körper im Kreislauf des Lebens. Von der Entstehung bis ins hohe Alter. Die Exponate machen sichtbar, was uns oft im Alltag entgeht. Wie sehr Lebensstil, Bewegung, Ernährung und Umfeld unseren Körper prägen. Es ist eine Ausstellung, die nicht belehrt, sondern Fragen stellt. Und genau darin liegt ihre Stärke. Körperwelten passt zu Chemnitz, weil die Stadt selbst im Wandel ist. Zwischen Industriegeschichte, neuen Ideen und stillen Orten zum Nachdenken entsteht Raum für Perspektiven. Wer durch die Ausstellung geht, schaut nicht nur auf den Körper, sondern auch auf sich selbst. Was bleibt. Was sich verändert. Was wir mitnehmen in morgen. Auch im c/o56 Chemnitz setzt sich dieser Gedanke fort. Als Ort, an dem man nach einem intensiven Ausstellungstag zur Ruhe kommt, Gespräche weiterführt oder Eindrücke sacken lässt. Zwischen Ankommen und Weiterziehen entsteht Raum für Abstand vom Alltag. Für Gedanken, die bleiben dürfen. Wir verstehen uns dabei nicht nur als Ausgangspunkt für Erlebnisse in Chemnitz, sondern als ruhiger Gegenpol. Ein Platz, an dem man den Tag bewusst beendet oder neu beginnt. Die Ausstellung Körperwelten und Der Zyklus des Lebens läuft bis 28. Juni 2026 und richtet sich an neugierige Städtereisende, Kulturinteressierte, Businessgäste und alle, die Chemnitz mit einem neuen Blick erleben wollen. 56 Ideen für Chemnitz. 56 Ideen für Morgen. bedeutet für uns, Orte, Erlebnisse und Gedanken sichtbar zu machen, die bleiben. Körperwelten ist eine davon. Eine Idee, die nicht laut wirbt, sondern wirkt. Und ein guter Grund, Chemnitz Zeit zu geben.
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Warum Chemnitz auch nach 2025 sichtbar bleibt. Wir sind stolz auf unser Chemnitz. Das Jahr 2025 als Kulturhauptstadt Europas hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Kraft, Kreativität und Anziehung in dieser Stadt steckt. Nationale und internationale Gäste haben Chemnitz neu entdeckt und erlebt, wie vielfältig, lebendig und überraschend die Stadt ist. Sogar Die Zeit titelte „Chemnitz das neue New York“ . Ein Satz, der Aufmerksamkeit geschaffen hat und gezeigt hat, dass Chemnitz längst mehr ist als ein Geheimtipp. Mit der Initiative "56 Ideen für Chemnitz. 56 Ideen für morgen." möchten wir diesen Schwung mitnehmen und weitertragen. Denn wir sind überzeugt, dass 2025 kein einmaliger Höhepunkt war, sondern ein Anfang. Chemnitz ist ein Besuch wert. Nicht nur für ein großes Kulturjahr, sondern dauerhaft. Mit unserer Kampagne machen wir Chemnitz auch in Zukunft sichtbar. Wir stellen Menschen vor, die diese Stadt prägen. Orte, die man gesehen haben muss. Events, Projekte und Ideen, die zeigen, was Chemnitz kann und wohin sich die Stadt entwickelt. Jede Idee steht für einen Aspekt dieses Wandels zwischen Industriegeschichte, Kreativität und Zukunft. Gleichzeitig verstehen wir "56 Ideen für Chemnitz. 56 Ideen für morgen." als Einladung zur Vernetzung. Wir möchten mit Chemnitzer Akteuren ins Gespräch kommen und gemeinsam zeigen, wie viel Stärke, Engagement und Qualität in dieser Stadt steckt. Zusammen wollen wir ein Bild von Chemnitz zeichnen, das ehrlich ist, neugierig macht und bleibt. "56 Ideen für Chemnitz. 56 Ideen für morgen." ist unser Beitrag, den Wandel weiterzudenken und Chemnitz auch über das Kulturhauptstadtjahr hinaus erlebbar zu machen. Die Kampagne ist als Projekt angelegt, das wachsen darf. Ob aus den 56 Ideen mit der Zeit mehr wird, ist bewusst offen. Denkbar sind neue Formate, weiterführende Inhalte oder vertiefende Perspektiven. Entscheidend ist nicht die Form, sondern der Gedanke dahinter.  Jede vorgestellte Idee soll Lust darauf machen, Chemnitz neu oder wieder zu entdecken. Für Gäste, die zum ersten Mal in die Stadt kommen. Für Gruppen, die gemeinsame Erlebnisse suchen. Und für alle, die überzeugt sind, dass es auch abseits der großen Metropolen Orte mit Charakter, Herz und Zukunft gibt.
Zwei Personen stehen an einem sonnigen Tag draußen auf einer Terrasse. Der Mann trägt Shorts, die Frau Jeans.
14. Juni 2025
Am Wochenende des KOSMOS Festivals war Alexander Tauscher, Moderator des bekannten Podcasts Radioreise, bei uns im c/o56 Chemnitz zu Gast. In entspannter Atmosphäre auf unserer Hotelterrasse entstand ein persönliches Gespräch über Chemnitz, unser Hotel und die besondere Stimmung rund um das Kulturhauptstadtjahr 2025. Der Podcast gibt spannende Einblicke in die Transformation der Stadt, das Festivalgeschehen und unsere Rolle als Gastgeber im Herzen von Chemnitz.
Zwei Frauen stehen mit E-Bikes vor einem grünen Fahrradverleihstand von SUNSHINE RENTAL.
16. Mai 2025
Seit Mai steht vor unserem Hotel eine moderne E-Bike-Station mit 8 Rädern – ideal für alle, die in Chemnitz ein E-Bike ausleihen möchten. Die Bikes können ganz unkompliziert über die Homepage unseres Partners Sunshine Bikes gebucht und direkt an der Station abgeholt werden. Ob Hotelgast oder Chemnitzer – jeder kann dieses flexible und nachhaltige Mobilitätsangebot nutzen. Die Station wird mit 100 % grünem Strom betrieben und macht den Einstieg in eine umweltfreundliche Fortbewegung so einfach wie nie.
Eine Person in königlicher Kleidung gestikuliert in Richtung einer Menschenmenge in einem Flur.
6. Dezember 2024
Wer am Nikolaustag im c/o56 war, spürte die Wärme, die von Herzen zu Herzen ging. 50 Familien, denen das Leben manchmal schwer zugesetzt hat, wurden von einer Welle der Solidarität getragen. Dank einer gemeinsamen Initiative mit dem Chemnitzer Energieversorgers Eins erlebten die Familien einen Abend voller Freude, Lachen und unvergesslichen Momenten. Ein liebevoll zusammengestelltes Programm, köstliches Essen und herzliche Begegnungen – das war mehr als nur ein Fest, es war ein Zeichen der Hoffnung und der Zusammengehörigkeit.